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Actuell

Koordinierungskreis wählt LEADER-Vorhaben aus

Thursday, 23.04.2020,

Die Abstimmung im Umlaufverfahren zum 22.04.2020 ist nun abgeschlossen. Ausgewählt wurden folgende Vorhaben:

Handlungsfeld Kooperation & Koordination

  • Geopark Porphyrland. Steinreich in Sachsen e.V. - Aktivierung der Projektmanagements „Assistenz Geotopschutz & -pflege“ und „Kommunikationsassistenz“

Weiterhin wurden folgende Beschlüsse positiv gefasst:

  • Beteiligung der LAG Leipziger Muldenland am Kooperationsvorhaben „Kulturtourismus – Rittergüter und Herrenhäuser im Kohrener Land und im Leipziger Muldenland“

Umdenken statt absagen: Ju&Me ermöglicht Mitsprache trotz Zeiten der körperlichen Distanz

Friday, 17.04.2020,

Wenn man einander nicht persönlich treffen darf, sind viele Veranstaltungen, Projekte oder Seminare durch eine Absage bedroht. Das Reverse-Mentoringprojekt Ju&Me, in dem jugendliche Mentor*innen Führungskräfte aus ihrer Region beraten, hatte gerade erst begonnen, als die Ausgangsbeschränkungen in Kraft traten. Die meisten Tandems hatten sich bisher einmal getroffen und einen Fahrplan für die Beratungsgespräche festgelegt. „Wir sind voller Energie aus dem ersten Treffen gegangen“, berichtet eine jugendliche Mentorin aus Wurzen. „Wir wollten richtig loslegen. Jetzt machen wir weiter – in digitaler Form“. 

Wie dieses Tandem verlegen sich auch die weiteren fünf Mentor*in/Mentee-Gespanne auf indirekte Methoden. Manche Tandems beraten sich telefonisch, andere nutzen Videokonferenzsysteme. Die begleitenden Workshops werden vom Projektdurchführer, der Cluster Sozialagentur aus Hildesheim, nun in digitaler Form als Webinare oder Videoworkshop zur Verfügung gestellt. 

„Wir sind sehr froh, gemeinsam mit Cluster das Projekt weiter am Laufen halten zu können“, zeigt sich Matthias Wagner vom Regionalmanagement Leipziger Muldenland erleichtert. „Und wir sind dankbar, dass alle Teilnehmenden die Offenheit haben, sich auf neue Formate einzulassen“.

Orte Schaffen: TU Dresden forscht erneut in der LEADER-Region

Tuesday, 14.04.2020,

Bereits zum zweiten Mal forschen Studierende der Fakultät Architektur der TU Dresden unter der Anleitung des Dozenten Dipl.-Ing. Tobias Maisch in der LEADER-Region Leipziger Muldenland. Während im Sommersemester des letzten Jahres Studierende gemeinsam mit Akteuren der Region Ideen und eine hervorragende Wanderausstellung zum Thema Coworking im ländlichen Raum entwickelten, liegt der Fokus der Studierenden in diesem Sommersemester auf der Erarbeitung von weitergefassten Nutzungskonzepten. Unter dem Motto „Orte Schaffen“ werden in der gesamten LEADER-Region leerstehende Gebäude unter die Lupe genommen.

Bis August sollen gemeinsam mit Akteuren aus der Region neue Ideen für den ländlichen Raum entwickelt werden. Dabei spielt der fachliche Blick der angehenden Architekten auf die Gebäudesubstanz genauso eine Rolle wie die möglichen Nutzungskonzepte für die derzeit noch leerstehenden Räumlichkeiten z.B. in Lüptitz, Polenz, Zeititz, Lindthardt, Grimma oder Colditz. Trotz der derzeitigen Beschränkungen hat sich die TU Dresden entschieden, das Seminar durchzuführen. So wurde die ursprünglich geplante Rundfahrt zu den Objekten vor Ort kurzer Hand in eine Online-Konferenz umgewandelt, in der die Studierenden alle notwendigen Informationen zur LEADER-Region und zu den Untersuchungsobjekten vom Regionalmanagement erfahren. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Gebäudedaten wurde bereits in den letzten Wochen erarbeitet. Arbeitsberatungen mit den Akteuren vor Ort sollen ebenfalls durch virtuelle Treffen über das Internet ersetzt werden. „Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit im Sommersemester 2019, aus der sehr wichtige Coworking-Projektideen entstanden sind, freuen wir uns als LEADER-Region umso mehr, dass wir durch die Kooperation mit der TU Dresden auch in diesem Jahr wieder wichtige Impulse für unsere Region erhalten werden.“, freut sich Bernd Laqua, Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe Leipziger Muldenland e.V., dem Trägerverein der LEADER-Region. Der Auftakt für die Forschungsarbeiten wird noch im April starten. Zum Ende des Semesters steht dann die Ergebnisse zur Verfügung.

Mehr Informationen: https://tu-dresden.de/bu/architektur/ifge/wohnbauten/studium/prowiss-a  

LAG veröffentlicht neue Aufrufe

Wednesday, 08.04.2020,

In Abstimmung mit dem Koordinierungskreis hat die LAG am 08.04.2020 neue Aufrufe zum Einreichen von LEADER-Vorhaben veröffentlicht. Das verfügbare LEADER-Budget der LAG Leipziger Muldenland für die Förderphase 2014 – 2020 ist nahezu ausgeschöpft. Das Entscheidungsgremium der LAG Leipziger Muldenland hat sich zum Ziel gesetzt, das noch verfügbare LEADER-Budget kurzfristig mit konkreten LEADER-Vorhaben zu untersetzen. 

BITTE REICHEN SIE ANTRÄGE AUSSCHLIESSLICH PER E-MAIL EIN!

Aktuelle Übersicht über die LEADER-Vorhaben

Thursday, 02.04.2020,

Für die Förderphase 2014 – 2020 erhält die LEADER-Region Leipziger Muldenland für die Regionalentwicklung ein Fördermittelbudget in Höhe von rund 22,6 Mio. € aus dem Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Dabei handelt es sich um eine Ko-Finanzierung von Europäischer Union und dem Freistaat Sachsen. Bis zum 31.03.2020 wurden bereits 273 Vorhaben durch das regionale Entscheidungsgremium positiv ausgewählt und mit Fördermitteln aus diesem Budget bezuschusst. Genau 106 Vorhaben waren zu diesem Zeitpunkt sogar bereits umgesetzt und abgerechnet. 167 Vorhaben befanden sich noch in der Umsetzung oder standen bereits kurz vor ihrem Abschluss. Die förderfähigen Gesamtinvestitionskosten für alle bisher positiv ausgewählten Vorhaben beliefen sich bis Ende März 2020 auf etwa 33,89 Mio. €. Davon waren über 22,21 Mio. € mit Fördermitteln untersetzt.

Koordinierungskreis wählt weitere Vorhaben im Umlaufverfahren aus!

Friday, 27.03.2020,

Die Abstimmung des Koordinierungskreises im Umlaufverfahren zum 25.03.2020 ist nun abgeschlossen. Hiermit möchten wir Sie über die Ergebnisse informieren. Ausgewählt wurden folgende Vorhaben:

Handlungsfeld Siedlungsstruktur – Maßnahme S4

  • Sanierung des Küchenmeisterhauses „Alte Pfarre“ in Buchheim

Handlungsfeld Lokale Wirtschaft – Maßnahmen LW1/LW3

  • Anschaffung einer Kartoffellagerkühlzelle, eines Drehgerätes für Großkisten zum Anbau an den Gabelstapler sowie eines Gewächshauses für einen Landwirtschaftsbetrieb
  • Baumaßnahmen zur Wiedernutzbarmachung einer Scheune für einen  Landwirtschaftsbetrieb
  • Anschaffung von Maschinen zur Produktionserweiterung und Qualitätssteigerung

Aufgrund mangelnden Budgets konnten folgende Vorhaben nicht ausgewählt werden:

  • Restaurierung des Weißen Saals im Schloss Brandis
  • Restaurierung des historischen Kellergewölbes im Schloss Brandis

Weiterhin wurden folgende Beschlüsse positiv gefasst:

  • Verlängerung des Kooperationszeitraumes der transnationalen LEADER-Kooperation „GeoparkPlus. Geoparks gemeinsam weiterentwickeln“ bis Juni 2023
  • Verlängerung des Kooperationszeitraumes der transnationalen LEADER-Kooperation „NatureNet“ bis Juni 2023
  • Verlängerung des Kooperationszeitraumes der transnationalen LEADER-Kooperation „COLABORA – European cooperation project on coworking spaces in rural areas“ bis Juni 2023
  • Verlängerung des Kooperationszeitraumes der überregionalen LEADER-Kooperation „Jugendbeteiligung und Regionalentwicklung“ bis Juni 2023

Aufruf zum Einreichen von Kleinprojekten im Rahmen des Regionalbudgets veröffentlicht

Thursday, 26.03.2020,

Mit dem Aufruf zur Förderung von Regionalbudgets bietet das Sächsische Staatsministerium für Regionalentwicklung (SMR) den sächsischen LEADER-Gebieten auch in 2020 wieder eine Fördermöglichkeit für Kleinprojekte an. Im Rahmen eines Regionalbudgets können die LEADER-Gebiete kleine Vorhaben zur Umsetzung ihrer LEADER-Entwicklungsstrategie (LES) in regionaler Verantwortung entwickeln und unterstützen.

Als LAG und Regionalmanagement sind wir uns bewusst, dass ein Aufruf zum Einreichen von Förderanträgen für Kleinprojekte unter den aktuellen Rahmenbedingungen nicht unmittelbar oberste Priorität für die Akteure unserer LEADER-Region hat und bei den derzeit anstehenden Arbeitsaufgaben sicher-lich in den Hintergrund rückt. Dennoch wollen wir die Möglichkeit einer Förderung von Kleinprojekten in unserer LEADER-Region nicht von vornherein ausschließen. Deshalb wird der Aufruf zum Einreichen von Kleinprojekten in dieser schwierigen Zeit trotzdem veröffentlicht. 

Enger Zeitplan

Ihnen als Antragsteller muss jedoch klar sein, dass es nach jetzigem Stand sowohl für die Antragstellung als auch für die Umsetzung und Abrechnung der Kleinprojekte einen sehr engen Zeitplan gibt. Dies bezieht sich auch auf die Qualität der Anträge in der Phase der Antragstellung und ebenso auf die Prüfphase durch die LAG Leipziger Muldenland. Ganz besonders wichtig ist dieser enge Zeitplan jedoch in Bezug auf die Umsetzung und Abrechnung der Projekte. Umsetzung und Abrechnung der Kleinprojekte müssen bis spätestens Ende September erfolgen! Vermeiden Sie jedoch unbedingt einen verfrühten Projektbeginn. Mit der Umsetzung des Projektes darf erst nach erfolgter Bewilligung durch das Entscheidungsgremium der LAG begonnen werden. Dies muss nachprüfbar sein und sich u. a. in der Abrechnung widerspiegeln z. B. in Bezug auf die Erteilung von Aufträgen.

Hoher Anspruch an Förderanträge

Wir haben einen eminenten Anspruch an die Sichtung und Prüfung der Anträge. Dies schafft Sicherheit für alle Beteiligten. Anträge müssen daher in sehr hoher Qualität und vollständig mit allen erforderlichen Unterlagen eingereicht werden. Das Entscheidungsgremium behält sich vor, Anträge von mangelnder Qualität und Vollständigkeit nicht auszuwählen! Geben Sie uns die Möglichkeit, Ihr Kleinprojekt nachvollziehbar und transparent zu erkennen. Qualitativ hochwertige und vollständige Unterlagen helfen uns hier! Reichen Sie Unterlagen bitte unbedingt nur per E-Mail ein! 

Änderungen vorbehalten

Aufgrund der aktuell schwierigen Rahmenbedingungen ist noch nicht absehbar, ob die notwendigen Voraussetzungen und Entscheidungen auch von allen, am Regionalbudget Beteiligten, im vorgegebenen Zeitrahmen erfüllt werden können. Dies schließt uns als LAG genauso ein, wie Sie, als Antragsteller. 

Trotz der derzeitigen Einschränkungen hoffen wir, alle notwendigen Entscheidungen planmäßig treffen zu können. Das Regionalbudget lebt von der Beteiligung der Akteure und der gemeinsamen Entscheidung über die besten Kleinprojekte. Dies ist nach aktuellem Stand der Dinge nur eingeschränkt realisierbar. Soweit es uns möglich ist, werden wir alles dafür tun, um die Arbeit des Entscheidungsgremiums aufrecht zu halten. Natürlich wissen wir nicht, wie sich die weitere Entwicklung gestaltet! Deshalb behalten wir uns vor, das gesamte Verfahren zum Regionalbudget wieder rückgängig zu machen, sofern dies erforderlich sein würde. Dies geschieht dann u. a. auch zur Sicherheit Ihrer Kleinprojekte und Ihrer Finanzlage.

Sie finanzieren vor!

Denken Sie auch an die Abrechnung und Auszahlung! Eine Auszahlung der Fördermittel kann erst nach Umsetzung des Kleinprojekts und seiner ordnungsgemäßen Abrechnung erfolgen. Sie müssen die Investitionen vorfinanzieren und dies im Rahmen der Antragstellung auch nachweisen. Prüfen und garantieren Sie daher, dass Sie als Antragsteller diesbezüglich nicht in Schwierigkeiten geraten. Stellen Sie nach Auswahl Ihres Kleinprojekts durch das Entscheidungsgremium der LAG mit Ihren geplanten Partnern (Planern, Bauunternehmen, Banken, …) sicher, dass eine Umsetzung des Kleinprojektes noch in diesem Jahr bis Ende des III. Quartales wirklich stattfinden kann. Ein erteilter Auftrag oder eine getätigte Bestellung gehen zu Ihren Lasten und können nur gefördert werden, wenn alles sachgemäß, nachprüfbar abgeschlossen und das gesamte Kleinprojekt auch wirklich umgesetzt und ordnungs- sowie termingemäß abgerechnet wurde!

Reichen Sie Unterlagen bitte unbedingt nur per E-Mail ein! 

Hier finden Sie den Aufruf!

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Hier finden Sie den Flyer zum Regionalbudget 2020 in der LEADER-Region Leipziger Muldenland.

Information für Träger von LEADER-Vorhaben

Saturday, 21.03.2020,

 

Wenn Vorhaben aufgrund  der derzeitigen Ausnahmesituation nicht wie geplant durchgeführt werden können  (z.B. durch Schließung, Lieferstopp oder Personalausfall), sollten sich die Begünstigte umgehend per Mail oder Post bei der Bewilligungsbehörde melden und den Sachverhalt schriftlich anzeigen. Dies betrifft ebenso die Verlängerung des Bewilligungszeitraums. 

Den Begünstigten sollten grundsätzlich keine Nachteile entstehen. Um den Einzelfall sorgfältig unter Beachtung der Regelungen zur höheren Gewalt und außergewöhnlichen Umständen durch die Bewilligungsbehörde prüfen und positiv bewerten zu können, ist die Anzeige des Begünstigten unbedingt erforderlich.

Bitte beachten Sie dazu die Anzeigepflichten und die dafür geltende Frist! Diese finden Sie in den Nebenbestimmungen unter Nr. 11.8 der NBest-ELER).

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Bewilligungsstelle beim Landratsamt Landkreis Leipzig.

Beratung des Koordinierungskreises am 25.03.2020 findet im Umlaufverfahren statt!

Friday, 13.03.2020,

Aufgrund der aktuellen Situation findet die geplante Beratung des Koordinieurungskreises am 25.03.2020 im Umlaufverfahren statt!

Coworking in der LEADER-Region Leipziger Muldenland

Thursday, 12.03.2020,

Für das transnationale LEADER-Kooperationsprojekt COLABORA, welches sich mit der Installation und Weiterentwicklung von Coworking im ländlichen Raum beschäftigt, ist für die LEADER-Region ein neuer Flyer erschienen. Das Info-Material dient zu Ansprach und Information von potenziellen Partnern und Coworking-Interessierten. Hier geht's zum Flyer.