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Projekte

Unsere LEADER-Region Leipziger Muldenland erhält von der EU für den Zeitraum von 2014 bis 2020 22,1 Mio. Euro und hat mit diesen Geldern bis zum 30.04.2019 schon 249 Vorhaben in Angriff genommen, weitere sind schon von der Lokalen Aktionsgruppe beschlossen oder in Planung.

Kooperationen & Koordination

Durch  Maßnahmen  im  Handlungsfeld Kooperation  und  Koordination wird  die  Aktivierung der  Bevölkerung  für  die  Entwicklungsprozesse  und  ein  abgestimmtes  Handeln  der  Akteure möglich. Ziel ist, durch interkommunale und überregionale Kooperation sowie eine Koordination der Region gemeinsamer Ziele umzusetzen und verfügbare Ressourcen mit Hilfe eines Regionalmanagements  sowie  Projektmanagements  zu  steuern.

Aus dem Handlungsfeld Koordination & Kooperation kommen zum Stand 30.04.2019 27 Vorhaben, die bisher durch das Entscheidungsgremium ausgewählt worden sind. Hierzu gehören, neben dem Betrieb der LAG und des Regionalmanagements, vor allem Projektmanagements zu Schwerpunkten und Komplexprojekten zur Zielerreichung der LES (13) und die Anbahnung sowie Durchführung von überregionalen Kooperationen (8). (Stand 30.04.2019)

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Siedlungsentwicklung

Im  Handlungsfeld Siedlungsstruktur steht  die  Anpassung  des  ländlichen  Raumes  zur sozialen Inklusion und zum Erhalt der Baukultur im Vordergrund. Durch prozessorientierte und investive  Maßnahmen für  den  Ausbau  der  Funktionen für  das gesellschaftliche  Zusammenleben  und  der  Gestaltung  von  Baukultur  und  Kulturlandschaft  werden  Dorfgemeinschaften gestärkt und  Identifikationsräume geschaffen. So können Einwohner langfristig an die Region gebunden werden. Daher hat dieses Handlungsfeld in der LES der Region Leipziger Muldenland ebenfalls eine hohe Priorität. Neben den Kommunen wird die Bevölkerung direkt bei baulichen  Maßnahmen  unterstützt.  Durch  die  Förderung  wird  ein  möglichst  großer  Teil  der jungen Familien in der Region angesprochen werden. Schon ein minimaler Einsatz kann so maximale Effekte erzielen und Wohnprojekte in  der Region attraktiv machen. Für einen gezielten  Mitteleinsatz  wurde  in der  Strategie  der  Dorfumbaubedarf  ermittelt.  Dies  ermöglicht die Priorisierung des Mitteleinsatzes nach Handlungsdruck in den Dörfern.

Im Handlungsfeld Siedlungsstruktur wurden mit 134 der 249 Vorhaben bisher die meisten Vorhaben durch das Entscheidungsgremium ausgewählt. Das sind, überwiegend bei privaten Trägern wie z.B. jungen Familien, Vorhaben zur Umnutzung, Wiedernutzung & Sanierung von Gebäuden zum Wohnen (45) sowie der Abbruch bzw. Rückbau baulicher Anlagen und die Flächenentsiegelung (24), die sich relativ gleichmäßig über das LEADER-Gebiet verteilen.
Auch für die Sanierung und Wiedernutzung von Bausubstanz bei 34 soziokulturellen Einrichtungen und Anlagen (Gemeindezentren, Kirchen, Kinder- und Jugendhäuser, etc.) wurden bereits Fördergelder verteilt. Kommunen stellten vor allem Anträge im Bereich der Qualifizierung von öffentlich zugänglichen Freianlagen, wozu die Erneuerung und Gestaltung von Spiel- und Rastplätzen zählt (31). (Stand 30.04.2019)

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Komunale Infrastruktur

Um eine angepasste Vernetzung bei steigendem Kostendruck im Handlungsfeld Kommunale  Infrastruktur zu  gewährleisten,  setzt  sich  die  Region  zum  Ziel, eine  nachhaltige  Vernetzung und Mobilität bedarfsgerecht sicherzustellen. Dabei soll der demografische Wandel, die soziale  Inklusion  und  Barrierefreiheit berücksichtigt  werden.  Das  LEADER-Programm  soll einerseits  genutzt  werden, um  kommunale  Infrastrukturen  zu  unterstützen.  Andererseits steht die Schaffung konzeptioneller und praktischer Lösungen für Mobilitätsangebote im Vordergrund, um eine langfristig positive Entwicklung zu generieren.

Aus dem Handlungsfeld Kommunale Infrastruktur kommen 34 Vorhaben, die bisher durch das Entscheidungsgremium ausgewählt worden sind. Hierzu gehören der Neu- und Ausbau bestehender Straßenbeleuchtung auf LED-Basis. 12 der insgesamt 14 Kommunen im LEADER-Gebiet haben in diesem Zusammenhang bereits ein oder mehrere Vorhaben bei der LAG eingereicht und gefördert bekommen. (Stand 30.04.2019)

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Lokale Wirtschaft

Einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung regionaler Entwicklungsziele leistet die lokale Wirtschaft. Mit dem Ziel, regionale Unternehmen zur Sicherung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und damit die Standortqualität der Region zu fördern, stehen Nachwuchsförderung und  Qualitätsverbesserung  als prozessbezogene  Maßnahmen  im  Vordergrund.  Daneben sollen  finanzielle  Hilfen  für  bauliche  Maßnahmen  eingesetzt  werden,  um  für  private  Unternehmen  den  Standort  Leipziger  Muldenland  für  eigene  Investitionen  attraktiv  zu  machen. Durch  diese  Maßnahmen  sollen  im Förderzeitraum  2014-2020  bestehende  Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen werden können.

Aus dem Handlungsfeld Lokale Wirtschaft kommen dabei 18 Vorhaben, die bisher durch das Entscheidungsgremium ausgewählt worden sind. Dabei handelt es sich um Vorhaben zur Umnutzung und Wiedernutzung von Gebäuden für den Ausbau von Unternehmens- und Dienstleistungsstandorten (4) sowie um Investitionen zur Ausstattung von Unternehmen (14). (Stand 30.04.2019)

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Landtourismus & Marketing

Als Teilbereich der Wirtschaft werden Landtourismus und Marketing in der Region Leipziger  Muldenland  ein  eigenes  Handlungsfeld  bilden,  um  den  besonderen  Potentialen  dieses Wirtschaftsbereiches für die Region gerecht zu werden. Ziel ist es, den regionalen Landtourismus  unter  Berücksichtigung  der  Barrierefreiheit  zu  profilieren  und  zu  organisieren.  Die Mittel des LEADER-Programms sollen in diesem Handlungsfeld dazu eingesetzt werden, die erarbeitete  Strategie  der  Destinationsmanagementorganisation  umzusetzen.  Bestehende und neue Angebote werden anhand der Strategie überprüft und bei einer Qualitätssteigerung durch prozessorientierte Maßnahmen unterstützt. Bauliche Maßnahmen fördern den Ausbau der  touristischen  Infrastruktur  und  Beherbergungsbetriebe.  Damit  soll  bis  2020  einerseits erreicht  werden,  den  Bestand  an  Gästebetten  als  Voraussetzung  für  den  Tourismus  zu  erweitern, als auch die Region bekannter und für Touristen attraktiver zu machen.

Aus dem Handlungsfeld Landtourismus & Marketing kommen 33 Vorhaben, die bisher durch das Entscheidungsgremium ausgewählt worden sind. Dabei handelt es sich sowohl um bauliche Investitionen in bestehende Gebäude und zur Schaffung von Beherbergungskapazitäten (8) als auch um Vorhaben zur Sicherung und Schaffung kleiner touristischer Infrastruktur unter Berücksichtigung der Barrierefreiheit oder sozialer Inklusion (13).

Auch die Neuschaffung und Weiterentwicklung von touristischen Angeboten (4) und die Unterstützung der Vermarktung regionaler Produkte (1) zählen zu diesem Handlungsfeld. Allein 7 Machbarkeitsstudien bzw. betriebswirtschaftliche Konzepte zur Entwicklung und Umsetzung neuer thematischer, touristischer Angebote konnten bereits durch LEADER-Förderung unterstützt werden. (Stand 30.04.2019)

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Umwelt & Klima

Im Handlungsfeld Klima und Umwelt wird LEADER durch in erster Linie einen konzeptionellen  Beitrag  leisten  können.  Gleichzeitig  sollen  die  Belange  dieses  Handlungsfeldes  durch Kriterien in den anderen Handlungsfeldern berücksichtigt werden (z.B. Energieeffizienz). Zur Umsetzung  des  Handlungsfeldes  Klima  und  Umwelt  sollen  insbesondere  Projektmanagements eingesetzte werden, die als vernetzendes Element helfen, Komplexthemen wie kommunales  Energiemanagement  oder  Hochwasserschutz  und  Gewässerentwicklung  weiterzuentwickeln.

Aus dem Handlungsfeld Umwelt & Klima kommen 3 Vorhaben, die bisher durch das Entscheidungsgremium ausgewählt worden sind. Dazu gehören Vorhaben zur Umsetzung abgestimmter Maßnahmen zur Pflege und Entwicklung der Gewässer sowie zum Hochwasserschutz (2) und die Vorhabenförderung im Bereich der Elektromobilität (1). (Stand 30.04.2019)

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