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Actuell

Koordinierungskreis wählt erneut neue Vorhaben aus

Thursday, 04.07.2019,


Erneut haben die Mitglieder neue LEADER-Vorhaben ausgewählt. Dieses Mal kamen die Vorhaben aus dem Themenbereich WOHNEN und TOURISTISCHE ANGEBOTE.

Folgende Vorhaben wurden ausgewählt:

  • Umbau und Sanierung des Wirtschaftsgebäudes eines Vierseitenhofes zu Wohnzwecken in Lauterbach - Privat
  • Sanierung eines historischen Wohnhauses in Sachsendorf - Privat
  • Sanierung eines unter Denkmalschutz stehenden Wohngebäudes in Thierbaum - Privat
  • Umbau und Sanierung eines Wohnhauses in Hohburg - Privat
  • Um- und Ausbau eines Dachgeschosses zu Wohnzwecken in Schönbach - Privat
  • Weiterentwicklung des „Bergfilm-Festivals am Gaudlitzberg“ als touristisches Angebot in der DMO Leipzig im Geopark Porphyrland - DAV Sektion Leipzig des Deutschen Alpenvereins e.V.

Folgende Vorhaben konnten aufgrund mangelnden Budgets nicht ausgewählt werden:

  • Umbau eines leerstehenden Gebäude-teiles eines Vierseitenhofes zu Wohnzwecken in Zaschwitz - Privat
  • Sanierung und Umbau eines ungenutzten Wohnhauses in Förstgen - Privat
  • Ausbau und Sanierung eines historischen Guts-gebäudes zu Wohnzwecken in Plagwitz - Privat

LAG veröffentlicht neue Förderaufrufe

Thursday, 04.07.2019,

Die LAG Leipziger Muldenland hat zum 04.07.2019 wieder neue Förderaufrufe veröffentlicht. Dieses Mal können Vorhaben für die Maßnahmen

  • LM3 - Machbarkeitsstudien & betriebswirtschaftliche Konzepte zur Entwicklung euer thematischer Angebote (Landtourismus)
  • KK1 - Projektmanagements
  • LW3 - Ausstattungen (Lokale Wirtschaft)

eingereicht werden. Wir freuen uns auf Ihre Vorhaben!

Koordinierungskreis wählt neue Vorhaben aus

Thursday, 13.06.2019,

Für das Handlungsfeld Landtourismus & Marketing wurden folgende Vorhaben ausgewählt:

  • Haus Marga - Umbau und Sanierung eines ehemaligen Wohn- und Stallgebäudes zur Schaffung von Ferienwohnungen - Privat
  • Umnutzung eines Stall- und Wirtschaftsgebäudes zur Schaffung von Beherbergungskapazitäten - Ferienwohnung und Multifunktionsräumlichkeiten
  • Rastplatz an der Kulturkirche Nischwitz

Folgende Vorhaben konnten aufgrund von mangelndem Budget nicht ausgewählt werden:

  • Erweiterung der Beherbergungskapazität im Erd- und Obergeschoss des Herrenhauses Schmölen
  • Sanierung von 2 Ferienwohnungen in Kuckeland
  • Schaffung einer touristischen Freianlage in Heyda
  • Schaffung einer touristischen Freianlage in Kleinzschepa
  • Machbarkeitsstudie zur Errichtung und Betreibung eines Dorferlebnishofes in Deuben
  • Machbarkeitsstudie zur Revitalisierung der Parkbühne in Panitzsch
Für das Handlungsfeld Lokale Wirtschaft wurden folgende Vorhaben ausgewählt:
  • Ausrüstung eines biologisch arbeitenden Landwirtschaftsbetriebes in Grottewitz mit Maschinen und Werkzeugen
  • Umbau/Sanierung einer Halle zur Erweiterung einer Kfz-Werkstatt in Burkartshain
  • Anpassung und Aufrüstung der Werkstattausstattung/-einrichtung für aktuellste Fahrzeugsysteme in Beiersdorf
  • Umbau und Nutzungsänderung eines ehemaligen Gasthofes in Wolfshain
  • Ausstattung einer Kfz-Werkstatt in Eicha
  • Ausbau eines Nebengebäudes für Pflegedienst und Fuhrunternehmen in Fremdiswalde
Folgendes Vorhaben konnte aufgrund von Bestandteilen, die nicht nur Zielerreichung dienen, nicht ausgewählt werden:
  • Ausstattung eines Landschaftsgestaltungsunternehmens
Desweiteren wurden im Umlaufverfahren für die Handlungsfelder "Siedlungsstruktur" und "Kooperation & Koordination folgende Vorhaben ausgewählt:
  • Sanierung und Umstrukturierung des Obergeschosses des Herrenhauses Schmölen
  • Sanierung und Umbau eines Wohnhauses in Raschütz
  • Umbau und Sanierung eines ehemaligen Gasthofes zu einem Wohnhaus in Wolfshain

  • Projektmanagement Ju & Me - Das Jugend-Mentoring-Programm
  • Ausbildung einer zweiten Generation GeoRanger im Geopark Porphyrland. Steinreich in Sachsen auf Basis eines neu- und weiterentwickelnden Curriculums

Folgende Vorhaben konnten aufgrund von mangelndem Budget im Umlaufverfahren nicht ausgewählt werden:

  • Umbau und Sanierung des Wirtschaftsgebäudes eines Vierseitenhofes zu Wohn-zwecken in Lauterbach
  • Sanierung eines historischen Wohnhauses in Sachsendorf
  • Umbau und Sanierung einer Scheune zum Wohnen in Koltzschen
  • Sanierung eines unter Denkmalschutz stehenden Wohngebäudes in Thierbaum
  • Umbau und Sanierung eines Wohnhauses in Hohburg
  • Um- und Ausbau eines Dachgeschosses zu Wohnzwecken in Schönbach
  • Umbau eines leerstehenden Gebäude-teiles eines Vierseitenhofes zu Wohnzwecken in Zaschwitz
  • Sanierung und Umbau eines ungenutzten Wohnhauses in Förstgen
  • Ausbau und Sanierung eines historischen Gutsgebäudes zu Wohn-zwecken in Plagwitz

Folgende Vorhaben konnten aufgrund von nicht erfüllten Kriterien im Umlaufverfahren nicht ausgewählt werden:

  • Ausbau eines Scheunenbodens zu Wohnzwecken in Grubnitz
  • Ausbau Nebengebäude zum Wohnen in Fremdiswalde
Hinweis: Der Koordinierungskreis hat sich verständigt, bis zum Ende der Förderperiode auch kurzfristige Förderaufrufe zu veröffentlichen. 

Weiteres NatureNet-Kooperationstreffen

Wednesday, 12.06.2019,

Erneut haben sich die Partner des transnationalen LEADER-Kooperationsvorhabens „NatureNet“ getroffen, um gemeinsam an Umweltbildungsangeboten zu arbeiten. Eingeladen hatten die beiden finnischen Regionen Pohjois-Satakunta und Suupohja. Zusammen fördern diese den Geopark Lauhanvuori-Hämeenkangas, wobei NatureNet die Umweltbildungsaufgabe des finnischen Geoparks verwirklichen soll. Sehr intensiv stellte sich die Zusammenarbeit mit den lokalen Schulen dar. In den insgesamt vier besuchten Schulen wurden jeweils interdisziplinäre Umweltbildungsprojekte vorgestellt, die in Zusammenarbeit mit dem Geopark und dem Projekt NatureNet gefördert und durchgeführt wurden. Eines dieser Projekte ist „Geopark – Classroom in Nature“, bei dem im Sinne einer Projektwoche zum Thema Geopark die Schüler*innen lehrplanrelevantes Wissen, in direktem Kontakt zur Natur, vermittelt bekommen. 

Um sich ein Bild der Besonderheiten des Geoparks zu machen, wurden zudem mehrere Exkursionen zu den „Geosites“ unternommen, welche von Mitarbeiter*innen des Geoparks geführt wurden. Die „Geosites“ reichten von weitläufigen und von Menschen beinah unberührten Moorgebieten in Kauhalammi, über durch die Eiszeit besonders geformte Felsformationen in Lauhanvuori, bis zum von Outdoor-Sport (Wandern, Mountainbike, Ski) dominierten Jämi. Auch die Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen wurde am Beispiel des noch jungen Betriebes „Konto“ vorgestellt, welche aus regionalen Torfvorkommen akustische Dämmmaterialen herstellen. Auch einzelne weitere von LEADER geförderte Vorhaben standen auf dem gut gefüllten Programm. 

In der Arbeitsgruppe zur LEADER-Kooperation wurde sich unter anderem auf eine gemeinsame Form der Öffentlichkeitsarbeit geeinigt sowie der Grundstein für zukünftige gemeinsame Aktionen von Schulklassen gelegt. Das nächste Projekttreffen in Österreich wurde zudem auf Oktober festgelegt. Insgesamt konnten die Besucher aus Österreich und Deutschland viel aus der engen Zusammenarbeit von Schulen, Geopark und Unternehmen lernen und somit auf die Umweltbildung in den eigenen Regionen übertragen.

Geosite im finnischen Geopark Lauhanvuori-Hämeenkangas

LEADER bewegt Deutschland und Europa: Leipziger Muldenland profitiert von LEADER

Tuesday, 21.05.2019,

321 ländliche Regionen in Deutschland und viele weitere in ganz Europa erhalten Fördermittel der Europäischen Union für innovative regionale Projekte und bewegen damit viel vor Ort

LEADER steht für "Liaison Entre Actions de Dévelopement de l'Économie Rurale" (Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft) und ist ein methodischer Ansatz im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) zur Förderung der ländlichen Räume.
 
Ziel von LEADER ist es, innovative Ideen zu entwickeln, damit ländliche Regionen sich zukunftsfähig entwickeln. Dazu haben sich in den Regionen Lokale Aktionsgruppen gegründet, die sich aus Sozial- und Wirtschaftspartnern, aber auch aus Partnern der Verwaltung zusammensetzen.

Gemeinsam entscheiden sie über die Verwendung eines LEADER-Budgets, für das sie sich zuvor beworben haben. Das bereit gestellte LEADER-Budget reicht dabei - je nach Bundesland und LEADER-Region - von 1,5 bis über 20 Millionen Euro! Mit diesem Geld können die Ideen der Akteure vor Ort umgesetzt werden. Um in den Genuss der Fördermittel zu kommen, müssen alle Regionen vorher ein Entwicklungskonzept verfassen. Dieses Konzept wird in der Regel mit Beteiligung der Einwohner in einem halben Jahr geschrieben. Das Konzept enthält eine Analyse der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken, außerdem meist ein Leitbild oder eine Vision sowie Ziele und Maßnahmen. Es wird auch dargelegt, wie und wer zu welchen Bedingungen gefördert wird.
 
Unsere LEADER-Region Leipziger Muldenland erhält von der EU für den Zeitraum von 2014 – 2020 22,1 Mio. Euro und hat mit diesen Geldern bis zum 30.04.2019 schon 249 Vorhaben in Angriff genommen, weitere sind schon von der Lokalen Aktionsgruppe beschlossen oder in Planung.

Aus dem Handlungsfeld Koordination & Kooperation kommen dabei 27 Vorhaben, die bisher durch das Entscheidungsgremium ausgewählt worden sind. Hierzu gehören, neben dem Betrieb der LAG und des Regionalmanagements, vor allem Projektmanagements zu Schwerpunkten und Komplexprojekten zur Zielerreichung der LES (13) und die Anbahnung sowie Durchführung von überregionalen Kooperationen (8).

Im Handlungsfeld Siedlungsstruktur wurden mit 134 der 249 Vorhaben bisher die meisten Vorhaben durch das Entscheidungsgremium ausgewählt. Das sind, überwiegend bei privaten Trägern wie z.B. jungen Familien, Vorhaben zur Umnutzung, Wiedernutzung & Sanierung von Gebäuden zum Wohnen (45) sowie der Abbruch bzw. Rückbau baulicher Anlagen und die Flächenentsiegelung (24), die sich relativ gleichmäßig über das LEADER-Gebiet verteilen.

Auch für die Sanierung und Wiedernutzung von Bausubstanz bei 34 soziokulturellen Einrichtungen und Anlagen (Gemeindezentren, Kirchen, Kinder- und Jugendhäuser, etc.) wurden bereits Fördergelder verteilt. Kommunen stellten vor allem Anträge im Bereich der Qualifizierung von öffentlich zugänglichen Freianlagen, wozu die Erneuerung und Gestaltung von Spiel- und Rastplätzen zählt (31). 

Aus dem Handlungsfeld Kommunale Infrastruktur kommen 34 Vorhaben, die bisher durch das Entscheidungsgremium ausgewählt worden sind. Hierzu gehören der Neu- und Ausbau bestehender Straßenbeleuchtung auf LED-Basis. 12 der insgesamt 14 Kommunen im LEADER-Gebiet haben in diesem Zusammenhang bereits ein oder mehrere Vorhaben bei der LAG eingereicht und gefördert bekommen.

Aus dem Handlungsfeld Lokale Wirtschaft kommen dabei 18 Vorhaben, die bisher durch das Entscheidungsgremium ausgewählt worden sind. Dabei handelt es sich um Vorhaben zur Umnutzung und Wiedernutzung von Gebäuden für den Ausbau von Unternehmens- und Dienstleistungsstandorten (4) sowie um Investitionen zur Ausstattung von Unternehmen (14).

Aus dem Handlungsfeld Landtourismus & Marketing kommen 33 Vorhaben, die bisher durch das Entscheidungsgremium ausgewählt worden sind. Dabei handelt es sich sowohl um bauliche Investitionen in bestehende Gebäude und zur Schaffung von Beherbergungskapazitäten (8) als auch um Vorhaben zur Sicherung und Schaffung kleiner touristischer Infrastruktur unter Berücksichtigung der Barrierefreiheit oder sozialer Inklusion (13).

Auch die Neuschaffung und Weiterentwicklung von touristischen Angeboten (4) und die Unterstützung der Vermarktung regionaler Produkte (1) zählen zu diesem Handlungsfeld. Allein 7 Machbarkeitsstudien bzw. betriebswirtschaftliche Konzepte zur Entwicklung und Umsetzung neuer thematischer, touristischer Angebote konnten bereits durch LEADER-Förderung unterstützt werden.

Aus dem Handlungsfeld Umwelt & Klima kommen 3 Vorhaben, die bisher durch das Entscheidungsgremium ausgewählt worden sind. Dazu gehören Vorhaben zur Umsetzung abgestimmter Maßnahmen zur Pflege und Entwicklung der Gewässer sowie zum Hochwasserschutz (2) und die Vorhabenförderung im Bereich der Elektromobilität (1).

Gefördert werden auch regionale Ansprechpartner (Regionalmanager), die die Ideen der Einwohner aufnehmen, entwickeln und bei der Umsetzung begleiten. So werden nicht nur einzelne Vorhaben losgelöst voneinander unterstützt, sondern Projekte miteinander vernetzt, auch über LEADER-Regionen hinweg.

Vielleicht haben Sie keine Idee, was Europa alles für uns tut, aber Europa ist Alltag. Es sind nicht nur die freien Grenzen und die gemeinsame Währung, es sind gemeinsame Wertevorstellungen, die hier erarbeitet werden.

Jede Region hat die Möglichkeit sich durch selbstbestimmte Entwicklungsschwerpunkte und eigene Ideen zu profilieren und positiv zu entwickeln - für ein nachhaltiges und demokratisches freies gemeinsames Europa, das sich auch in Zukunft für Ihre / unsere Region und die Menschen, die darin leben, engagiert.

Fachtagung vernetzt Kreativwirtschaft und LEADER-Akteure

Monday, 20.05.2019,

Dass Künstler und Kreativschaffende nur in den Szenevierteln der Großstädte wohnen und arbeiten, ist ein längst überholtes Klischee. Der ländliche Raum ist für die Kultur- und Kreativwirtschaft bereits ein interessanter Standort – und umgekehrt. Welche Potenziale in der Verbindung der Kreativwirtschaft und den ländlichen Regionen liegen und wie diese noch besser gehoben werden können, thematisierte heute (26. April 2019) die simul+Fachtagung „LEADER trifft Kreativwirtschaft“ in Löbau.

„Gerade im ländlichen Raum eröffnen sich neue Möglichkeiten, nachhaltige Wirtschaftsstrukturen der Zukunft zu etablieren. Arbeit ist zunehmend digital vernetzt und damit nicht mehr primär ortsabhängig, das Pendeln zum Arbeitsplatz wird zunehmend durch Telearbeit verringert. Bestehende Handwerksbetriebe und Startups können sich digital vernetzen und ortsunabhängig neue Geschäftsmodelle und Produkte entwickeln“, sagte Staatsminister Thomas Schmidt bei der Eröffnung der Tagung des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in Kooperation mit dem Sächsischen Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft „Kreatives Sachsen“ und der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung. „Während die Digitalisierung vermeintliche Nachteile des ländlichen Raums auszugleichen vermag, bieten seine Freiheiten und Freiräume große Vorteile. Bisher leer stehende Gebäude in grüner Umgebung können preisgünstig und individuell genutzt werden und damit sehr attraktiv für solche vernetzten Arbeitsplätze sein. Coworking Spaces ermöglichen den kreativen Austausch unterschiedlicher Branchen. Für Fachkräfte aus der Region und aus aller Welt können so hervorragende Bedingungen geschaffen werden.“

Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist eine wachstumsstarke Zukunftsbranche. Die Unternehmen der Kreativwirtschaft greifen wie die regionalen LEADER-Gruppen Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb dynamischer Veränderungsprozesse auf. Eine gute Vernetzung von LEADER und Kreativschaffenden ist daher ein Baustein in Hinblick auf die Fortsetzung des LEADER-Programms nach dem Jahr 2020 und für die Zukunft der Kultur und Kreativität im ländlichen Raum. „Mit dem simul+Wettbewerb ‚Ideen für den ländlichen Raum‘ unterstützen wir kreative Lösungen zur Entwicklung des gemeinschaftlichen Lebens und Zusammenhalts im ländlichen Raum. Mit Prämien in Höhe von insgesamt zehn Millionen Euro unterstützen wir die Umsetzung dieser hervorragenden Projekte in unseren Dörfern und Kleinstädten“, sagte Staatsminister Schmidt. An der bisher ersten Wettbewerbsrunde mit 58 prämierten Projektideen hatten sich viele Vertreter der Kreativwirtschaft erfolgreich beteiligt. Eine zweite Wettbewerbsrunde soll am 21. August 2019 im Rahmen des Jahresforums der Zukunftsinitiative simul+ starten.

„Indem wir Chancen für kreatives Unternehmertum befördern, stärken wir die ländlichen Regionen als Standort. Die Kreativwirtschaft ist mit einem hohen Anteil von Selbstständigen und einer kleinteiligen Struktur vielfach durch neue und vielseitige Arbeitsformen und einen großen persönlichen Gestaltungsraum geprägt. Sie trägt auch zur Verbesserung des kulturellen Angebots und der Vielfalt im Bildungsbereich in ländlichen Regionen bei“, sagte Staatsminister Schmidt. „Zahlreiche Beispiele zeigen, dass Kreative gerade eine Vorliebe für weniger dicht besiedelte Räume entwickeln. Diese Räume haben ein großes Potenzial für Selbstorganisation und Selbstverwirklichung - sie wollen erobert werden!“ Die Zusammenarbeit von Kreativschaffenden mit den regionalen LEADER-Akteuren soll Impulse für konkrete Projekte vor Ort setzen. So sollen die Standortvorteile besser kommuniziert werden können. Daneben sollen auch geeignete Unterstützungsmöglichkeiten durch LEADER für Unternehmen der Kreativwirtschaft stärker herausgestellt werden. Dabei wurden beispielsweise Projekte wie das Netzwerk „Zukunftsorte“ in Brandenburg oder ein internationales LEADER-Kooperationsprojekt zu Coworking Spaces im Leipziger Muldenland vorgestellt. Ein weiterer Schwerpunkt war die Vernetzung mit der Kreativszene der benachbarten polnischen Wojewodschaft Niederschlesien. Eine Exkursion zu Unternehmen der Kreativwirtschaft wird die Tagung morgen abschließen.

Hintergrund:

LEADER (französisch: „Liaison entre actions de développement de l'économie rurale“) ist eine Initiative der Europäischen Union zur Entwicklung der ländlichen Räume. LEADER in Sachsen unterstützt die ländliche Entwicklung in den Jahren 2014 bis 2020 mit 427 Millionen Euro aus EU-Mitteln sowie aus sächsischen Landesmitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Die Akteure in den sächsischen LEADER-Gebieten entwickeln selbst regionale Initiativen und bestimmen eigenständig auf Grundlage ihrer LEADER-Strategie, welche Vorhaben in welcher Höhe finanziell gefördert werden. Die Vernetzung von Akteuren unterschiedlicher Branchen hat dabei eine hohe Priorität.

Ausgebuchte Abschlussveranstaltung LEADER-Zwischenevaluierung: Akteure bieten Einblicke in ihre Vorhaben

Friday, 17.05.2019,

Am 16.05.2019 fand im „Speicher“ in Seelingstädt (Trebsen) die öffentliche Abschlussveranstaltung zur LEADER-Zwischenevaluierung der Region Leipziger Muldenland statt. Das architektonisch markante Gebäude am ehemaligen Rittergut war ein geeigneter Veranstaltungsort, wurde dessen zweijähriger Wiederaufbau doch ebenso durch EU-Fördermittel mitfinanziert.

Den über 40 Gästen wurde die LEADER-Förderung in ihrer ganzen Bandbreite präsentiert. Ein Rückblick auf die 1. Hälfte der Förderperiode 2014-2020 zeigte unter anderem wo und wie viele Projekte und Vorhaben bereits im Leipziger Muldenland angestoßen werden konnten. Auch die Ergebnisse einer umfangreichen Befragung mit Akteuren der Regionalentwicklung wurden präsentiert.

Eine ganz neue Möglichkeit, LEADER näher kennen zu lernen und zu verstehen bot sich mit der Anwesenheit von sechs Akteuren, die bereits durch diese Förderung ihre eigenen Vorhaben in den letzten drei Jahren umsetzen konnten. Auffallend war die Vielfalt der unterstützten Vorhaben. Vorgestellt wurden Projekte aus den Handlungsfeldern Siedlungsstruktur (Wohnraumsanierung), Lokale Wirtschaft (Investitionen in die Unternehmensausstattung), Landtourismus & Marketing (Schaffung touristischer Angebote & Infrastruktur) sowie Umwelt & Klima (Förderung von Elektromobilität).
Zwei Akteure konnten ihre bezuschussten Projekte sogar vor Ort präsentieren und damit eine augenscheinlich ferne Förderung lokal greifbar machen. Im Dialog mit den Vorhabenträgern konnte der Besucher die Herausforderungen aber auch Chancen einer LEADER-Förderung aus erster Hand kennenlernen.

Die Leiterin vom Sachgebiet Ländliche Entwicklung im Landratsamt des Landkreises Leipzig informierte abschließend über verschiedene Modalitäten der LEADER-Fördermittelauszahlung bei der Bewilligungsbehörde. Diese Gelegenheit wurde von mehreren Anwesenden genutzt, um persönlich ins Gespräch zu kommen und eigene Anliegen oder Fragen anzubringen.

LEADER-Koordinierungskreis wählt weitere Vorhaben aus

Thursday, 16.05.2019,

Der LEADER-Koordinierungskreis hat erneut Vorhaben ausgewählt. Dieses Mal waren es Vorhaben aus den Handlungsfeldern "Kooperation & Koordination" sowie "Siedlungsstruktur":

  1. Sanierung und Umstrukturierung des Obergeschosses des Herrenhauses Schmölen
  2. Sanierung und Umbau eines Wohnhauses in Raschütz
  3. Umbau und Sanierung eines ehemaligen Gasthofes zu einem Wohnhaus in Wolfshain

  4. Projektmanagement Ju & Me - Das Jugend-Mentoring-Programm
  5. Ausbildung einer zweiten Generation GeoRanger im Geopark Porphyrland. Steinreich in Sachsen auf Basis eines neu und wei-terentwickelnden Curriculums

Nicht ausgewählt werden konnten aufgrund mangelnden Budgets folgende Vorhaben:

  1. Umbau und Sanierung des Wirtschaftsgebäudes eines Vierseitenhofes zu Wohnzwecken in Lauterbach
  2. Sanierung eines historischen Wohnhauses in Sachsendorf
  3. Umbau und Sanierung einer Scheune zum Wohnen in Koltzschen
  4. Sanierung eines unter Denkmalschutz stehenden Wohngebäudes in Thierbaum
  5. Umbau und Sanierung eines Wohnhauses in Hohburg
  6. Um- und Ausbau eines Dachgeschosses zu Wohnzwecken in Schönbach
  7. Umbau eines leerstehenden Gebäudeteiles eines Vierseitenhofes zu Wohnzwecken in Zaschwitz
  8. Sanierung und Umbau eines ungenutzten Wohnhauses in Förstgen
  9. Ausbau und Sanierung eines historischen Gutsgebäudes zu Wohnzwecken in Plagwitz

Folgende Vorhaben konnten aufgrund der Nicht-Erfüllung von Kriterien nicht ausgewählt werden:

  1. Ausbau eines Scheunenbodens zu Wohnzwecken in Grubnitz
  2. Ausbau Nebengebäude zum Wohnen in Fremdiswalde

Große Nachfrage! Veranstaltung zur Zwischenevaluierung ausgebucht!

Monday, 13.05.2019,

Am 16.05.2019 findet im Speicher Seelingstädt (Trebsen) zwischen 16.00 Uhr und 18.00 Uhr die öffentliche Abschlussveranstaltung zur Zwischenevaluierung statt. Im Rahmen der Veranstaltung werden einzelne Vorhabenträger ihre bereits umgesetzten Projekte und Erfahrungen mit der LEADER-Förderung präsentieren. Die Bewilligungsbehörde informiert zudem über verschiedene Modalitäten der LEADER-Fördermittelbeantragung sowie -auszahlung.

Ausverkaufter RegioBrunch auf Schloss Trebsen

Friday, 10.05.2019,


Auf Schloss Trebsen fand am 05.05. der zweite RegioBrunch des Jahres 2019 statt. In angenehmer Atmosphäre ließen sich die knapp 40 Teilnehmer die regionalen Speisen und Getränke schmecken.

Das Brunchbuffet bestand aus einer Vielzahl regionaler und regional verarbeiteter Produkte. Arrangiert wurden die kalten und warmen Speisen so, dass überall durch eine Beschriftung erkennbar war, woher sie bezogen wurden. Die Käsevariationen stammten von der Leipziger Käserei Lehmann GmbH, die Fleisch- und Wurstspezialitäten von der Thallwitzer Agrargesellschaft mbH bzw. aus der Haltung des Schlossherren. Auf offener Flamme gegrillt, wurden sie vor den Augen der Gäste frisch zubereitet.

Das passende Bier dazu in Bioqualität lieferte das Nerchauer Brauhaus. Die fruchtigen Brotaufstriche und Desserts waren aus hauseigener Produktion, ebenso wie das Brot und der Apfelsaft, der aus den Äpfeln des Schlossgartens gemostet wurde.

Abschließend lud eine informative Schlossführung in lockerer Atmosphäre dazu ein, das historische Ensemble des Trebsener Schlosses zu erkunden und einen Blick in die zukünftige Weiterentwicklung des Hauses zu werfen.

RegioBrunch bezeichnet eine Veranstaltungsreihe der LEADER-Region Leipziger Muldenland mit Gastronomen, die gezielt regionale Produkte verwenden, verarbeiten und diese im Rahmen eines Brunches präsentieren. Das Bewusstsein für regionale Produkte und Regionalität steht hoch im Kurs. Die LEADER-Region Leipziger Muldenland verfügt über eine Vielzahl regionaler Erzeugnisse und Produkte, die darauf warten, entdeckt und probiert zu werden. Ziel des Projektes RegioBrunch ist es deshalb, die Verwendung und Verarbeitung regionaler Produkte und Erzeugnisse stärker in der Gastronomie zu etablieren und Gäste auf die Köstlichkeiten der Region aufmerksam zu machen.

Kontakt:

Schloss Trebsen
Zum Schloss 1
04687 Trebsen
Telefon: 03 43 82-405 74
E-Mail: info@schloss-trebsen.com