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Aktuelles

Erfahrungsaustausch in Brüssel

Donnerstag, 17.05.2018,


Vom 15.05. bis zum 17.05.2018 nahm die LAG Leipziger Muldenland an einer Informations- und Arbeitsreise für LEADER-Regionalmanager aus Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen nach Brüssel teil. Ziel des Austausches war es, die Anliegen und Interessen der LEADER-Manager der drei Bundesländer hinsichtlich der Gestaltung der neuen Förderperiode vorzustellen und zu diskutieren.

Knapp 50 LEADER-Regionalmanager führten gemeinsam mit den Vertretern der Europabüros der baden-württembergischen, bayrischen und sächsischen Kommunen einen Erfahrungsaustausch mit unterschiedlichen Interessensvertretern durch. Darunter waren Ansprechpartner der EU-Kommission, der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland, des Deutscher Bauernverbands, der EU-Abgeordneten, der Länder-Ministerien, des Ausschusses der Regionen sowie des Rates der Gemeinden und Regionen.

Inhaltlich wurde vor allem über den aktuellen Stand und die Herausforderungen bei der Gestaltung der neuen Förderphase gesprochen. Dabei flossen die positiven und negativen Erfahrungen der LEADER-Manager aus der aktuellen Förderphase in die unterschiedlichen Gespräche ein, um bei der Gestaltung der neuen Förderprogramme Berücksichtigung zu finden.

Neue Aufrufe sind online!

Dienstag, 15.05.2018,

Die LAG hat zum 15.05.2018 Aufrufe in den Handlungsfeldern

- Siedlungsstruktur

- Lokale Wirtschaft

- Landtourismus & Marketing

- Kooperation & Koordination

veröffentlicht! Wir freuen uns auf Ihre Anträge!

Koordinierungskreis wählt neue Vorhaben aus

Mittwoch, 25.04.2018,

Der Koordinierungskreis der LEADER-Region hat in seiner Beratung vom 25.04.2018 Vorhaben aus den Handlungsfeldern Kooperation & Koordination, Siedlungsstruktur, Kommunale Infrastruktur und Landtourismus & Marketing ausgewählt.

Kooperation & Koordination

Projektmanagement Park- und Gartennetzwerk - TV Sächsisches Burgen- und Heideland

Siedlungsstruktur

  • Umnutzung leerstehender Kindertagesstätte zum Bürgerhaus in Dürrweitzschen
  • Neugestaltung Spielplatz in Großzschepa
  • Kompletterneuerung der Sportanlage der Johannes Wiede Sportstätte in Trebsen
  • Sanierung und Umbau einer Scheune in Leisenau
  • Wiederaufbau Spielplatz in Lindhardt
  • Sanierung eines historischen Wohnhauses in Nerchau
  • Umbau und Rekonstruktion eines Wohnhauses und Scheune in Erlbach
  • Sanierung eines alten Pferdestalles zum modernen Wohnhaus in Nauberg
  • Umbau und Sanierung von bestehenden Wohnraum in Beiersdorf
  • Abbruch von Gebäuderesten in Grottewitz

Kommunale Infrastruktur

  • Umbau der Beleuchtung auf LED-Basis von Naunhof nach Eicha
  • Umbau der Straßenbeleuchtung in der Ortslage Albrechtshain

Lokale Wirtschaft

  • Sanierung und Werterhaltung alter Industriegebäude in Borsdorf
  • Anschaffung von einer "Vertikal-Schlauchbeutelverpackungsanlage"

Abgelehnt wurden folgende Vorhaben

Landtourismus & Marketing

  • Unplugged Land genießen - Alternativer Landurlaub im historischen Zirkuswagen
  • Unterwegs auf Kremserfahrt

Neue Aufrufe sind online!

Dienstag, 10.04.2018,

Die LAG hat zum 10.04.2018 Aufrufe in den Handlungsfeldern

- Siedlungsstruktur

- Lokale Wirtschaft

- Landtourismus & Marketing

- Kommunale Infrastruktur

- Umwelt & Klima

veröffentlicht. Anträge können bis zum 27.04.2018 bei der LAG eingereicht werden. Wir freuen uns auf die Vorhaben!

VERLÄNGERUNG - Wir suchen Verstärkung!

Montag, 09.04.2018,

Wir suchen Verstärkung!

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Leipziger Muldenland sucht zur Umsetzung der LEADER-Entwicklungsstrategie für die Region Leipziger Muldenland Unterstützung für das Handlungsfeld „Landtourismus & Marketing“. Der Verein Lokale Aktionsgruppe Leipziger Muldenland e.V. hat zur Steuerung und Umsetzung des LEADER-Prozesses ein Regionalmanagement installiert. Ab sofort ist im Regionalmanagement die Stelle des/der Mitarbeiters/Mitarbeiterin Regionalmanagement mit einem Umfang von 40 Stunden pro Woche zu besetzen.

Das Stellenangebot gibt es hier.

VERLÄNGERUNG - Wir suchen Verstärkung!

Montag, 09.04.2018,

Wir suchen Verstärkung!

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Leipziger Muldenland sucht Unterstützung im LEADER-Regionalmanagement. Der Verein Lokale Aktionsgruppe Leipziger Muldenland e.V. hat zur Steuerung und Umsetzung des LEADER-Prozesses ein Regionalmanagement installiert. Ab sofort ist im Regionalmanagement die Stelle eines/einer Mitarbeiters/Mitarbeiterin Regionalmanagement auf 450 €-Basis zu besetzen.

Das Stellenangebot gibt es hier.

Staatsminister Schmidt besucht das LEADER-Gebiet

Mittwoch, 28.03.2018,

Staatsminister Thomas Schmidt hat heute (27. März 2018) im Nachgang der auswärtigen Kabinettssitzung in Delitzsch das LEADER-Gebiet „Leipziger Muldenland“ im Landkreis Leipzig besucht. Bei den Besuchen in Altenbach (Gemeinde Bennewitz) und in Böhlitz (Gemeinde Thallwitz) informierte sich der Staatsminister über die Umsetzung des LEADER-Programms sowie über konkrete Projekte, die mithilfe der Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums (ELER) unterstützt werden.

„Es ist beeindruckend, wie kreativ und verantwortungsbewusst die Akteure der LEADER-Gebiete arbeiten. Wir haben den Verantwortlichen in den Gebieten große Freiheiten eingeräumt und damit gleichzeitig ein großes Maß an Eigeninitiative eingefordert, ihre Ziele und die daraus resultierenden Projekte selbst zu bestimmen,“ sagt Staatsminister Schmidt. „Diese Freiheiten haben sie hervorragend genutzt.“

Mit rund 116 000 Einwohnern ist das „Leipziger Muldenland“ eines der größeren sächsischen LEADER-Gebiete. Das Gebiet hat seine Entwicklungsstrategie unter das Leitmotiv „Gemeinsam. Region. Vielfalt. Entwickeln.“ gestellt. Bis zum Jahr 2020 steht dem Gebiet ein Budget von rund 22 Millionen Euro zur Verfügung, mit dem es über die Förderung von Vorhaben frei entscheiden kann.

Der Staatsminister besichtigte in Altenbach das Projekt einer Familie: Durch eine umfangreiche Sanierung konnte die Familie eine Doppelhaushälfte zum Wohnen ausbauen. Das Vorhaben wurde mit rund 57 000 Euro aus dem LEADER-Programm gefördert.

In Böhlitz informierte sich der Minister über zwei weitere Objekte: Das ehemalige Heimatvereinshaus wurde durch die Gemeinde Thallwitz mithilfe einer LEADER-Förderung in Höhe von rund 77 000 Euro umgebaut und saniert. Als „Multiples Haus“ bündelt es jetzt verschiedene Einrichtungen (Dienstleistungen, gesundheitliche Versorgung, Vereinsraum) für die örtliche Bevölkerung. Das Vorhaben ist als Pilotprojekt in das regionale Netzwerk „Multipler Häuser“ im Landkreis Leipzig eingebettet und wurde als erstes „Multiples Haus“ in Sachsen am 28. November 2016 im Beisein des damaligen Bundeslandwirtschaftsministers Christian Schmidt eröffnet. Die ev.-luth. Kirchgemeinde Röcknitz-Böhlitz hat mit einem Zuschuss aus LEADER in Höhe von rund 21 000 Euro den Gemeinderaum in der Kirche Böhlitz saniert. Durch den Einbau einer Teeküche und sanitärer Anlagen wurden die Nutzungsbedingungen der Böhlitzer Kirche verbessert. „In den Regionen gibt es sehr unterschiedliche Ausgangslagen. Diese brauchen auch lokal zugeschnittene Lösungen. Mit den eigenen Veranstaltungen, Arbeitsgruppen und der Aktivierung von Vorhabenträgern sorgen die LEADER-Aktionsgruppen vor Ort dafür, dass ländliche Entwicklung in Sachsen eine breite Bewegung ist“, betont Staatsminister Schmidt bei seinem Besuch.

Nach den guten Erfahrungen mit der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) in der vergangenen Förderperiode (2007 bis 2013) hatte der Freistaat Sachsen den Regionen für 2014 bis 2020 noch größere Gestaltungsmöglichkeiten in der regionalen Entwicklung eröffnet und mehr Verantwortung bei der Verwendung der Fördermittel übertragen. Bei der Förderung der Entwicklung des ländlichen Raumes setzt Sachsen wie kein anderes Bundesland auf das LEADER-Prinzip: Die Akteure im ländlichen Raum können nahezu flächendeckend die Vorteile eigenständiger Strategien einschließlich der Verantwortung für ihr Budget nutzen. Die Regionen erhalten dafür mit 427 Millionen Euro 40 Prozent der Mittel des sächsischen Entwicklungsprogramms für den Ländlichen Raum (EPLR). Mit diesem hohen Anteil steht Sachsen europaweit an der Spitze. Nach einem Aufruf des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) haben sich 30 sächsische Regionen gebildet und sich mit ihren Entwicklungsstrategien um die Anerkennung als LEADER-Gebiet beworben. Das SMUL hat alle Strategien im April 2015 genehmigt. Die LEADER-Gebiete bestimmen nun in einem transparenten Verfahren selbst, welche Projekte in welcher Höhe gefördert werden. Die Strategien sind die Basis für thematische Aufrufe, nach denen sich Bürger, Unternehmen, Vereine und Gemeinden um eine Förderung bewerben können. Ein Entscheidungsgremium wählt nach den regionalen Prioritäten die Vorhaben aus. Die Bewilligung der Förderung erfolgt dann durch die jeweiligen Landratsämter.

Kooperationstreffen Marburger & Leipziger Muldenland

Montag, 26.03.2018,

Bürgerbeteiligung, kommunales Energiemanagement, Beispiele für Vorhaben aus den LEADER-Regionen und der Ausbau von Beratungsstrukturen waren die Themen eines weiteren Erfahrungsaustausches am 26.03.2018 im Rahmen der bestehenden hessisch-sächsischen LEADER-Kooperation zum Thema Erneuerbare Energien & Energieeffizienz. Zudem wurden weitere Schritte der Kooperation, wie etwa ein gemeinsamer Workshop, der Austausch von Fachinformationen über ein Leitfadeninterview oder der Austausch von Infomaterialien festgelegt.

4. Änderung der LEADER-Entwicklungsstrategie genehmigt!

Donnerstag, 22.03.2018,

 

Das SMUL hat die 4. Änderung der LEADER-Entwicklungsstrategie genehmigt. Somit erfolgen zukünftige Aufrufe zum Einreichen von LEADER-Vorhaben nach den geänderten Bedingungen!

Die aktuelle Version der Strategie und der Kriterien sowie des Aktionsplans finden Sie unter hier:

Innovative transnationale LEADER-Kooperation „Co-Working-Spaces im ländlichen Raum“ gestartet

Donnerstag, 15.03.2018,


Vom 13.03. bis 14.03.2018 fand in Guéret (Frankreich) eine Auftaktveranstaltung für eine neue transnationale LEADER-Kooperation rund um das Thema „Co-Working-Spaces“ im ländlichen Raum statt. Vertreter aus 8 Regionen in 7 europäischen Ländern erarbeiteten ein gemeinsames LEADER-Kooperationsprojekt zur Unterstützung von Gründerzentren im ländlichen Raum Europas. Neben dem Regionalmanagement aus dem Leipziger Muldenland beteiligten sich Teilnehmer aus Frankreich, Irland, Großbritannien, Spanien, Belgien und Lettland. Ziel ist es, in ländlichen Räumen die Sensibilisierung, die Entwicklung und das Betreiben von Co-Working-Spaces, also Bürogemeinschaften für junge Unternehmen, die ortsunabhängig arbeiten können, zu fördern. Zum Auftakttreffen wurden durch die Teilnehmer gute Beispiele vorgestellt und Erfahrungen ausgetauscht. Zudem wurden Schritte definiert, wie Co-Working-Spaces in Dörfern auf- und ausgebaut werden können und welche Rahmenbedingungen es dazu braucht. Weiteres Ziel ist es nun, die LEADER-Kooperation zu entwickeln, um möglichen Vorhabensträgern die notwendige Unterstützung und den notwendigen Input aus anderen Vorhaben zu geben.