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Actuell

Ausgebuchte Abschlussveranstaltung LEADER-Zwischenevaluierung: Akteure bieten Einblicke in ihre Vorhaben

Friday, 17.05.2019,

Am 16.05.2019 fand im „Speicher“ in Seelingstädt (Trebsen) die öffentliche Abschlussveranstaltung zur LEADER-Zwischenevaluierung der Region Leipziger Muldenland statt. Das architektonisch markante Gebäude am ehemaligen Rittergut war ein geeigneter Veranstaltungsort, wurde dessen zweijähriger Wiederaufbau doch ebenso durch EU-Fördermittel mitfinanziert.

Den über 40 Gästen wurde die LEADER-Förderung in ihrer ganzen Bandbreite präsentiert. Ein Rückblick auf die 1. Hälfte der Förderperiode 2014-2020 zeigte unter anderem wo und wie viele Projekte und Vorhaben bereits im Leipziger Muldenland angestoßen werden konnten. Auch die Ergebnisse einer umfangreichen Befragung mit Akteuren der Regionalentwicklung wurden präsentiert.

Eine ganz neue Möglichkeit, LEADER näher kennen zu lernen und zu verstehen bot sich mit der Anwesenheit von sechs Akteuren, die bereits durch diese Förderung ihre eigenen Vorhaben in den letzten drei Jahren umsetzen konnten. Auffallend war die Vielfalt der unterstützten Vorhaben. Vorgestellt wurden Projekte aus den Handlungsfeldern Siedlungsstruktur (Wohnraumsanierung), Lokale Wirtschaft (Investitionen in die Unternehmensausstattung), Landtourismus & Marketing (Schaffung touristischer Angebote & Infrastruktur) sowie Umwelt & Klima (Förderung von Elektromobilität).
Zwei Akteure konnten ihre bezuschussten Projekte sogar vor Ort präsentieren und damit eine augenscheinlich ferne Förderung lokal greifbar machen. Im Dialog mit den Vorhabenträgern konnte der Besucher die Herausforderungen aber auch Chancen einer LEADER-Förderung aus erster Hand kennenlernen.

Die Leiterin vom Sachgebiet Ländliche Entwicklung im Landratsamt des Landkreises Leipzig informierte abschließend über verschiedene Modalitäten der LEADER-Fördermittelauszahlung bei der Bewilligungsbehörde. Diese Gelegenheit wurde von mehreren Anwesenden genutzt, um persönlich ins Gespräch zu kommen und eigene Anliegen oder Fragen anzubringen.

LEADER-Koordinierungskreis wählt weitere Vorhaben aus

Thursday, 16.05.2019,

Der LEADER-Koordinierungskreis hat erneut Vorhaben ausgewählt. Dieses Mal waren es Vorhaben aus den Handlungsfeldern "Kooperation & Koordination" sowie "Siedlungsstruktur":

  1. Sanierung und Umstrukturierung des Obergeschosses des Herrenhauses Schmölen
  2. Sanierung und Umbau eines Wohnhauses in Raschütz
  3. Umbau und Sanierung eines ehemaligen Gasthofes zu einem Wohnhaus in Wolfshain

  4. Projektmanagement Ju & Me - Das Jugend-Mentoring-Programm
  5. Ausbildung einer zweiten Generation GeoRanger im Geopark Porphyrland. Steinreich in Sachsen auf Basis eines neu und wei-terentwickelnden Curriculums

Nicht ausgewählt werden konnten aufgrund mangelnden Budgets folgende Vorhaben:

  1. Umbau und Sanierung des Wirtschaftsgebäudes eines Vierseitenhofes zu Wohnzwecken in Lauterbach
  2. Sanierung eines historischen Wohnhauses in Sachsendorf
  3. Umbau und Sanierung einer Scheune zum Wohnen in Koltzschen
  4. Sanierung eines unter Denkmalschutz stehenden Wohngebäudes in Thierbaum
  5. Umbau und Sanierung eines Wohnhauses in Hohburg
  6. Um- und Ausbau eines Dachgeschosses zu Wohnzwecken in Schönbach
  7. Umbau eines leerstehenden Gebäudeteiles eines Vierseitenhofes zu Wohnzwecken in Zaschwitz
  8. Sanierung und Umbau eines ungenutzten Wohnhauses in Förstgen
  9. Ausbau und Sanierung eines historischen Gutsgebäudes zu Wohnzwecken in Plagwitz

Folgende Vorhaben konnten aufgrund der Nicht-Erfüllung von Kriterien nicht ausgewählt werden:

  1. Ausbau eines Scheunenbodens zu Wohnzwecken in Grubnitz
  2. Ausbau Nebengebäude zum Wohnen in Fremdiswalde

Große Nachfrage! Veranstaltung zur Zwischenevaluierung ausgebucht!

Monday, 13.05.2019,

Am 16.05.2019 findet im Speicher Seelingstädt (Trebsen) zwischen 16.00 Uhr und 18.00 Uhr die öffentliche Abschlussveranstaltung zur Zwischenevaluierung statt. Im Rahmen der Veranstaltung werden einzelne Vorhabenträger ihre bereits umgesetzten Projekte und Erfahrungen mit der LEADER-Förderung präsentieren. Die Bewilligungsbehörde informiert zudem über verschiedene Modalitäten der LEADER-Fördermittelbeantragung sowie -auszahlung.

Ausverkaufter RegioBrunch auf Schloss Trebsen

Friday, 10.05.2019,


Auf Schloss Trebsen fand am 05.05. der zweite RegioBrunch des Jahres 2019 statt. In angenehmer Atmosphäre ließen sich die knapp 40 Teilnehmer die regionalen Speisen und Getränke schmecken.

Das Brunchbuffet bestand aus einer Vielzahl regionaler und regional verarbeiteter Produkte. Arrangiert wurden die kalten und warmen Speisen so, dass überall durch eine Beschriftung erkennbar war, woher sie bezogen wurden. Die Käsevariationen stammten von der Leipziger Käserei Lehmann GmbH, die Fleisch- und Wurstspezialitäten von der Thallwitzer Agrargesellschaft mbH bzw. aus der Haltung des Schlossherren. Auf offener Flamme gegrillt, wurden sie vor den Augen der Gäste frisch zubereitet.

Das passende Bier dazu in Bioqualität lieferte das Nerchauer Brauhaus. Die fruchtigen Brotaufstriche und Desserts waren aus hauseigener Produktion, ebenso wie das Brot und der Apfelsaft, der aus den Äpfeln des Schlossgartens gemostet wurde.

Abschließend lud eine informative Schlossführung in lockerer Atmosphäre dazu ein, das historische Ensemble des Trebsener Schlosses zu erkunden und einen Blick in die zukünftige Weiterentwicklung des Hauses zu werfen.

RegioBrunch bezeichnet eine Veranstaltungsreihe der LEADER-Region Leipziger Muldenland mit Gastronomen, die gezielt regionale Produkte verwenden, verarbeiten und diese im Rahmen eines Brunches präsentieren. Das Bewusstsein für regionale Produkte und Regionalität steht hoch im Kurs. Die LEADER-Region Leipziger Muldenland verfügt über eine Vielzahl regionaler Erzeugnisse und Produkte, die darauf warten, entdeckt und probiert zu werden. Ziel des Projektes RegioBrunch ist es deshalb, die Verwendung und Verarbeitung regionaler Produkte und Erzeugnisse stärker in der Gastronomie zu etablieren und Gäste auf die Köstlichkeiten der Region aufmerksam zu machen.

Kontakt:

Schloss Trebsen
Zum Schloss 1
04687 Trebsen
Telefon: 03 43 82-405 74
E-Mail: info@schloss-trebsen.com

Kooperationsvorhaben Colabora on tour: Coworking im ländlichen Raum

Friday, 10.05.2019,

Zum mittlerweile dritten Mal trafen sich die sieben Partnerregionen des transnationalen Kooperationsprojektes CoLabora (Europäisches LEADER Projekt zu Coworking Spaces in ländlichen Räumen).

Gastgeber war die LAG Vale of Glamorgan in Wales, die Beispiele von Coworking Spaces in England und Wales präsentierten. Da im Vale of Glamorgan, ähnlich wie im Leipziger Muldenland, derzeit noch keine ländlichen Coworking Spaces existieren, fand der Auftakt des Kooperationstreffens in Frome in Somerset statt. Frome mit seinen knapp 26.000 Einwohnern, liegt zwar inmitten einer größtenteils ländlich geprägten Region, wird aber Großbritannienweit als „hippe“ und moderne Stadt wahrgenommen und wartet mit insgesamt sieben Coworking Spaces auf, was für eine Stadt dieser Größe unüblich ist (zum Vergleich: Leipzig mit seinen ca. 600.000 Einwohnern hat etwa 10-20 Spaces – Zahlen stark schwankend).

Im Cheese & Grain, einem multifunktionalen Kulturhaus mit gemeinnütziger Trägerschaft, tauschten sich die Partnerregionen zu ihren bisherigen Fortschritten in der Kooperation aus. Eingebettet in das Ensemble aus Veranstaltungsräumen, Konzerthalle und Marktplatz, sind auch Coworking Arbeitsplätze. Zweit weitere Coworking Spaces wurden am ersten Tag in Frome besichtigt, wobei die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Gestaltung von Coworking sehr deutlich wurden, die vom Charakter von Künstlerkollektiv, über Kulturhaus bis hin zur modernen Businesszentrale reichten.

Am zweiten Tag ging es dann per Bus in das eigentliche Stammgebiet der LAG Vale of Glamorgan im ländlichen Wales. Besucht wurden zwei städtische Coworking Spaces an der Grenze zur LAG, die unterschiedlicher kaum sein konnten. Der eine, drei minimalistische Arbeitsplätze in einem Gemeindehaus – der andere eingebunden in einen Unternehmenspark vom Charakter dem Silicon Valley ähnlich, bestehend aus drei Gebäuden mit über hundert unterschiedlich nutzbaren Arbeitsplätzen, Seminarräumen, eigener Kantine uvm. Im Welsh Ice Gründerzentrum, arbeiteten die Mitgereisten in Form von kleinen Workshops an verschiedenen Aufgaben der Kooperation, um so weitere inhaltliche Impulse gemeinsam zu setzen. Möglich wurde dabei auch die praktische Erfahrung des Arbeitens an einem Coworking Arbeitsplatz.

Am letzten Tag fand ein Netzwerktreffen der walisischen LAGs mit Schwerpunkt Coworking statt, bei dem auch die internationalen Partner in die Diskussionen und Netzwerkaktivitäten eingebunden wurden. Dort wurden auch die nächsten Schritte der Kooperation besprochen und weitere Aufgaben für die einzelnen Partner festgelegt.

Die LAG Leipziger Muldenland wird im Herbst 2019 das nächste Treffen ausrichten und freut sich schon den Projekt-Partnern unsere Region und Projekte präsentieren zu können.

Nächster RegioBrunch-Termin auf Schloss Trebsen - AUSVERKAUFT!

Wednesday, 01.05.2019,

Abschlussveranstaltung zur LEADER-Zwischenevaluierung

Tuesday, 30.04.2019,


Am 16.05.2019 findet im Speicher Seelingstädt (Trebsen) zwischen 16.00 Uhr und 18.00 Uhr die öffentliche Abschlussveranstaltung zur Zwischenevaluierung statt. Im Rahmen der Veranstaltung werden einzelne Vorhabenträger ihre bereits umgesetzten Projekte und Erfahrungen mit der LEADER-Förderung präsentieren. Die Bewilligungsbehörde informiert zudem über verschiedene Modalitäten der LEADER-Fördermittelbeantragung sowie -auszahlung.

Interessierte melden sich bis spätestens Freitag, den 10.05.2019 per E-Mail (regionalmanagement@leipzigermuldenland.de) oder telefonisch (03437/707071) beim Regionalmanagement an.

LEADER-Kooperation „NatureNet“: Transnationales Treffen im Muldenland

Tuesday, 30.04.2019,



Servus und Terve hieß es in der LEADER-Region Leipziger Muldenland, als Gäste aus LEADER-Regionen in Österreich und Finnland das Leipziger Muldenland besuchten. Anlass des Austausches war das Auftakttreffen des Kooperationsprojektes „NatureNet“ bei dem die insgesamt vier beteiligten LEADER-Regionen (Deutschland: LAG Leipziger Muldenland, Österreich: LAG Lebens.Wert.Pongau, Finnland: LAG Aktiivinen Pohjois-Satakuntary  und LAG Suupohjan) aus den drei Ländern gemeinsam an der Weiterentwicklung von regionalen Umweltbildungsangeboten arbeiten.

Das Ziel des Treffens war es, den Weg für die künftige zweijährige Zusammenarbeit zu ebnen und das gemeinsame Vorgehen zu planen. Die Gastgeber aus der LEADER-Region Leipziger Muldenland wollten vor allem einen praktischen Eindruck von den in der Region bestehenden Angeboten zur Umweltbildung geben und widmeten einen Tag lang einer Reihe von Exkursionen.

Startpunkt bildete der Park Canitz, bei dem die Besucher nicht nur Einblick in die Saisonvorbereitung bekamen, sondern durch die engagierten Mitarbeiter des Vereins sowie den Vereinsvorsitzenden und Bürgermeister der Gemeinde Thallwitz, Thomas Pöge, eine umfangreiche Tour über das Gelände mit seinen zahlreichen Angeboten erleben konnten. Vor allem die Darstellung der historischen Siedlungsanlage wusste die finnischen Besucher zu begeistern, da im dortigen Geopark eine ähnliche Attraktion geplant ist.

Verbunden mit dem darauffolgenden Besuch der Diesterweg-Grundschule in Wurzen und dem Erfahrungsaustausch zur dort vom IfAS (Institut für angewandtes Stoffstrommanagement) organisierten Kinderklimakonferenz zeigten sich schon früh zahlreiche Ansatzpunkte für die Kooperation der vier LEADER-Regionen.

Den programmatischen Abschluss des ersten Tages bildete der Besuch der Geoerlebniswerkstatt Rittergut Trebsen, bei sich die Kooperationspartner nicht nur das interessante geologische Bildungskonzept des Rittergutes in seinen historischen Gemäuern anschauen konnten, sondern zusätzlich zwei umfangreiche in der Region angesiedelten Umweltprojekte vorgestellt wurden. In der Stadt-Land-Partnerschaft WERT.voll der Stadt Leipzig und des Wurzener Landes sollen die Interessen verschiedenen Ansprüche an die Landnutzung so in Einklang gebracht werden, dass daraus wertvolle Synergieeffekte entstehen. Neben den Projektmodulen „Umwelt und Landnutzung“ und „Ökologie und Wertschöpfung“ spielt die Umweltbildung im Modul „Partizipation, Kooperation & Recht“ eine zentrale Rolle. Landnutzung und Umweltbildung sind auch Bestandteile des LIFE-IP ZENAPA Projektes, welches verschiedene Kampagnen und Maßnahmen anstößt, die vor allem im Bereich der Erneuerbaren Energien, Energieeffizienz, nachhaltige Mobilität und Landnutzung wirken sollen. Auch hier zeigte sich das Potential für weitere Kooperationen.

Ein im Rahmen von ZENAPA gegründetes regionales Netzwerk zum Thema Umweltbildung lud am zweiten Tag zum Austausch in den Wilhelm-Ostwald-Park Großbothen ein. Hier standen die Fortführung des noch jungen Netzwerkes sowie der Austausch von Ideen und Ansätzen zur Umweltbildung im Mittelpunkt. Alle Teilnehmenden konnten durch die unterschiedlichen Ansätze in den LEADER-Regionen Finnlands, Österreichs und dem Leipziger Muldenland wertvolle Erfahrungen teilen und somit den Grundstein für die Weiterentwicklung von Umweltbildungsangeboten in den jeweiligen LEADER-Regionen legen. Das Programm wurde durch eine Führung durch den Wilhelm-Ostwald-Park abgerundet. Auch hier zeigten sich interessante Ansätze zur Vermittlung von Umweltbelangen. Zum Abschluss des Kooperationstreffens wurde das weitere Vorgehen der Zusammenarbeit geplant. Die Umweltbildungsangebote, sowohl schulischer als auch externer Natur, sollen in den Regionen analysiert und verglichen werden, sodass daraus ein Methodenkatalog zur Nutzung in den LEADER-Regionen entwickelt werden kann. Auch der weitere Austausch in Form von Kooperationstreffen soll 2019 fortgesetzt werden.

Coworking im Leipziger Muldenland – Studierende der TU Dresden untersuchen potenzielle Standorte in der LEADER-Region

Tuesday, 30.04.2019,

Unter dem Titel „Coworking – Vernetzt im ländlichen Raum“ wird im Sommersemester 2019 ein Seminar an der TU Dresden an der Fakultät für Architektur angeboten. In Zusammenarbeit mit der LAG Leipziger Muldenland und den Lehrstühlen für Wissensarchitektur und Wohnbauten der TU Dresden sollen Studierende Ideen für neues Leben in alte Gemäuer des Leipziger Muldenlands entwickeln.

Im Fokus des Seminars steht die Übertragung des Coworking-Konzeptes (englisch für gemeinsames Arbeiten), welches sich in den urbanen Zentren der Welt etabliert hat auf ländliche Räume. Dort werden sich durch diese neue Form des integrativen Arbeitens viele Impulse versprochen. Der Erhalt bzw. die Vitalisierung historischer Gebäude, die Rückgewinnung von abgewanderten Arbeitsplätzen und die Schaffung eines Begegnungsraums für innovatives Arbeiten sind nur einige der vielen damit verbundenen Vorteile.

Konkret erarbeiten fünf Studierende zu je einem Objekt einen architektonischen Entwurf, an dem aber die Untersuchung von Nutzungskonzepten, Umfeldstudien und Akteursbefragungen angekoppelt sind. Am 15. und 16. April 2019 bekamen die Studierenden zum ersten Mal die Chance, Gebäude kennenzulernen und mit Eigentümern ins Gespräch zu kommen. Die neun zur Auswahl stehenden Gebäude konnten alle durch ihren Charme und ihre Historie begeistern und spiegeln die Geschichte des Leipziger Muldenlandes in seinen vielen Facetten wider. Das Spektrum erstreckte sich dabei von einer ehemaligen Fabrik, über ein altes Schulgebäude bis hin zu Herrenhäusern und Schlössern.

Aber nicht nur von den individuellen Eigenarten der Gebäude waren die Studierenden angetan, sondern auch das hohe Engagement und der Willen der Nutzer und Eigentümer den Gebäuden neuen Nutzen zu schenken, motivierte die Studierenden.

Folgende fünf Gebäude wurden von den Studierenden ausgewählt:

-    Kulturhaus in Beucha
-    Nebengebäude am Rittergut in Röcknitz
-    Kornhaus in Thallwitz
-    alte Schule in Lüptitz
-    Leuchtenmanufaktur in Wurzen

In den kommenden Monaten werden die Studierenden sich jetzt mit dem Thema Coworking und der Übertragung des Konzeptes auf die ausgewählten Gebäude beschäftigen. Dabei soll ein enger Austausch mit den Eigentümern und potentiellen Nutzergruppen stattfinden. Eine erste Zwischenpräsentation vor Ort ist für Ende Mai in Planung.  

Eingebettet sind die Voruntersuchungen in das transnationale LEADER-Kooperationsprojekt CoLabora, welches die Etablierung von Coworking Spaces in ländlichen Räumen untersucht.

LEADER-Regionen beraten zu Energie, Energieeffizienz und Klimaneutralität

Tuesday, 30.04.2019,

Die Themen Energie und Klimawandel sind derzeit hochaktuell wie an den Diskussionen zum Kohleausstieg und den „Friday for Future“-Demonstrationen zu erkennen ist. Um Chancen und der Erarbeitung von Beratungsleistungen in ländlichen Räumen im Rahmen von Energieeffizienz und erneuerbarer Energien drehte sich die Kooperation zwischen den LEADER-Regionen Delitzscher Land (Sachsen), Leipziger Muldenland (Sachsen) und Marburger Land (Hessen). In enger Kooperation mit den zugehörigen Kommunen und Landkreisen soll an gemeinsamen Konzepten zur Energie- und Umweltberatung gearbeitet werden.

Aus diesem Anlass fand bereits am Ende März ein weiteres Kooperationstreffen der Projektpartner statt. Auf der Agenda stand der Austausch zu aktuellen Entwicklungen im Bereich Energieeinsparung, Energieeffizienz und Umweltbildung. Aktuelle Vorhaben in den LEADER-Regionen (z.B. LED-Straßenbeleuchtung, E-Mobilität) wurden vorgestellt und ausgetauscht. Zu Gast waren neben den Vertreter*innen der beteiligten LEADER- Regionalmanagements außerdem Vertreter des Landkreises Leipzig sowie der Klimawandelmanager des Nationalen Geoparks Porphyrland. Steinreich in Sachsen, Lutz Simmler.

Die Vorstellung des Abschlussberichtes der im Rahmen der Kooperation durchgeführten Machbarkeitsstudie zur Umsetzung eines „Informations- und Beratungszentrums Energie und Umwelt“ durch Dr. Matthias Wolf vom UIL e.V. bildete einen weiteren zentralen Programmpunkt. Zudem wurde den Teilnehmern die Stadt-Land-Partnerschaft der Stadt Leipzig und des Wurzener Landes WERT.VOLL vorgestellt. Udo Schmermer (KlimaKommunal) präsentierte zudem Möglichkeiten der Vernetzung und Zusammenarbeit von Energieagenturen in Deutschland. Zum Abschluss wurde das weitere Vorgehen in der Kooperation sowie Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren besprochen. Dabei spielt vor allem die stärkere Kommunikation mit Kommunen und Landkreisen eine zentrale Rolle. Die Beteiligten freuten sich über den regen Austausch zu den zahlreichen Themenschwerpunkten und konnten einige Erkenntnisse für die Bearbeitung in ihren LEADER-Regionen gewinnen. Bei einem nächsten Treffen im Herbst dieses Jahres sollen weitere Fortschritte vorgestellt und Akteure aus den Landkreisen miteinander vernetzt werden.