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Siedlungsentwicklung

Im  Handlungsfeld Siedlungsstruktur steht  die  Anpassung  des  ländlichen  Raumes  zur sozialen Inklusion und zum Erhalt der Baukultur im Vordergrund. Durch prozessorientierte und investive  Maßnahmen für  den  Ausbau  der  Funktionen für  das gesellschaftliche  Zusammenleben  und  der  Gestaltung  von  Baukultur  und  Kulturlandschaft  werden  Dorfgemeinschaften gestärkt und  Identifikationsräume geschaffen. So können Einwohner langfristig an die Region gebunden werden. Daher hat dieses Handlungsfeld in der LES der Region Leipziger Muldenland ebenfalls eine hohe Priorität. Neben den Kommunen wird die Bevölkerung direkt bei baulichen  Maßnahmen  unterstützt.  Durch  die  Förderung  wird  ein  möglichst  großer  Teil  der jungen Familien in der Region angesprochen werden. Schon ein minimaler Einsatz kann so maximale Effekte erzielen und Wohnprojekte in  der Region attraktiv machen. Für einen gezielten  Mitteleinsatz  wurde  in der  Strategie  der  Dorfumbaubedarf  ermittelt.  Dies  ermöglicht die Priorisierung des Mitteleinsatzes nach Handlungsdruck in den Dörfern.

Im Handlungsfeld Siedlungsstruktur wurden mit 134 der 249 Vorhaben bisher die meisten Vorhaben durch das Entscheidungsgremium ausgewählt. Das sind, überwiegend bei privaten Trägern wie z.B. jungen Familien, Vorhaben zur Umnutzung, Wiedernutzung & Sanierung von Gebäuden zum Wohnen (45) sowie der Abbruch bzw. Rückbau baulicher Anlagen und die Flächenentsiegelung (24), die sich relativ gleichmäßig über das LEADER-Gebiet verteilen.
Auch für die Sanierung und Wiedernutzung von Bausubstanz bei 34 soziokulturellen Einrichtungen und Anlagen (Gemeindezentren, Kirchen, Kinder- und Jugendhäuser, etc.) wurden bereits Fördergelder verteilt. Kommunen stellten vor allem Anträge im Bereich der Qualifizierung von öffentlich zugänglichen Freianlagen, wozu die Erneuerung und Gestaltung von Spiel- und Rastplätzen zählt (31). (Stand 30.04.2019)