Kooperationen

Im LEITFADEN ZUR DURCHFÜHRUNG DER MASSNAHME „ZUSAMMENARBEIT“ IM RAHMEN DES SCHWERPUNKTS LEADER DER PROGRAMME ZUR ENTWICKLUNG DES LÄNDLICHEN RAUMS 2007-2013 der EU heißt es, dass eine Kooperation einzugehen eine der Möglichkeiten ist, über lokale Denkschemata hinauszugehen und so die lokalen Strategien zu verbessern. Die Zusammenarbeit über bestehende Grenzen hinweg biete die Möglichkeit, Zugang zu Informationen und neuen Ideen zu erhalten, von anderen Regionen oder Ländern zu lernen, Innovationen anzuregen und zu unterstützen und sich Kompetenzen und Mittel anzueignen, um bessere Ergebnisse erzielen zu können. Die Zusammenarbeit geltedaher als sehr wichtig, um Fortschritte zu erzielen. Der damit verbundene Meinungs- und Erfahrungsaustausch wirke sich positiv aus." (S. 3)

 

Auch im ILEK der LEADER-Region Leipziger Muldenland spielen Kooperationen eine wichtige Rolle. Deshalb haben diese Art der Projekte in Form eines Handlungsfeldes ("Energie aus dem Netzwerk: Interkommunale, interregionale und internationale Zusammenarbeit stärken") Einzug in das regionale Entwicklungskonzept erhalten. Seit 2007 sind verschiedene Kooperationsprojekte in Angriff genommen worden.

Erfahrungsaustausch mit der LEADER-Region Gießener Land und der Bioenergieregion Mittelhessen zu Erneuerbaren Energien

 

 

Auf Einladung des Regionalmanagements des Leipziger Muldenlandes haben am 21.09. und 22.09.2011 Vertreter der LEADER-Regionen GießenerLand und Vogelsberg sowie der Bioenergieregion Mittelhessen die Region Leipziger Muldenland besucht. Anlass war ein Erfahrungsaustausch sowie der geplante Aufbau einer Kooperation zwischen diesen ländlichen Regionen Hessens und Sachsens zum Thema Erneuerbare Energien. Die Gäste konnten sich bei ihrem Besuch in unserer Region über die Arbeit zur ländlichen Entwicklung im Rahmen des LEADERFörderprogrammes informieren. „Als Ansatz für eine langfristige Kooperation haben wir das Thema der Erneuerbaren Energien in den Fokus unseres Treffens gesetzt.“, sagt Matthias Wagner, Regionalmanager im Leipziger Muldenland. Von den erneuerbaren Energien in der Region konnten sich die Gäste bei der Besichtigung des Bürgersolarpark in Großbardau dann gleich selbst ein Bild machen. In einem anschließenden Gespräch der Gäste mit Vertretern des Regionalmanagements,

der Handwerkskammer, der Kreishandwerkerschaft, dem regionalen Bauernverband, dem Landkreis Leipzig, der Städte Wurzen und Grimma, dem Landschaftspflegeverband Muldenland e.V. sowie der Sächsischen Energieagentur (SAENA) und dem Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie im Rittergut Trebsen wurden konkrete Kooperationsansätze und erste Schritte für die gemeinsame Arbeit diskutiert. „Auf jeden Fall ist auch ein Besuch bei uns in Hessen geplant“, freuen sich Sebastian Grimm, Peter Momper und Lorenz Kock, die einer Kooperation mit dem Leipziger Muldenland sehr gespannt entgegensehen. Informationen rund um die beteiligten Regionen erhalten Sie im Internet unter folgenden Adressen:

 

www.leipzigermuldenland.de

www.giessenerland.lkgi.de,
www.bioenergie-region-mittelhessen.de

ILEK-Leitprojekt "Naturpark Muldenland"
ILEK-Projekt Sächsische Parkträume

 

Informationen folgen ...

ILEK-Projekt Skaterstrecke Elbe-Leipzig

ILEK-Projekt Netzwerk Mitteldeutscher Klosterpfad
Ausschilderung der VIA REGIA

ILEK-Projekt Ausweitung des Geoparks Nordsachsen auf den Vulkanitkomplex

 

Partner sind derzeit u.a. die LAG Leipziger Muldenland und Sachsenkreuz+, der Naturpark Muldenland e.V., die Universität Leipzig, Institut für Geographie sowie die Firma GeoMontan.

 

Die Region zwischen Rochlitz, Mügeln  und Thallwitz hat eine höchst interessante Erdgeschichte zu erzählen. Alles dreht sich in der Entstehung um den Vulkanismus. Aus gewaltigen Eruptionen, Lava und Glutwolken sind die prägenden Steine der Region entstanden – Porphyr in vielen Ausprägungen und als ganz besonderer  Werkstoff der rote Porphyrtuff. Von interessanten erdgeschichtlichen Episoden berichten unter anderem die Gletscherschliffe in Hohburg, die den Wissenschaftlern endgültig verrieten, wie weit sich Eis ins Inland geschoben hatte. Für Interessierte gut in Szene gesetzt sind Teile dieser spannenden Geschichte bereits im Geopark Nordsachsen. Im Herrenhaus Röcknitz, im Steinarbeiterhaus Hohburg und im Museum für Ur- und Frühgeschichte Frauwalde kann man erleben, was die Erde formte und die Menschen sich Quarzporphyr und Kaolin zu Nutze machten. Noch in diesem Jahr soll in Röcknitz ein Geo-Erlebnisgarten eingeweiht werden. Thallwitz und Hohburg sind in der Kooperation Vorreiter. Sie bringen den kleinen Geopark als Pilotprojekt ein. Mit dabei ist die Stadt Rochlitz, die mit  dem Rochlitzer Berg einen Nationalen Geotop hütet. Am Rochlitzer Berg gibt es nicht nur einen Porphyr-Lehrpfad zu entdecken, für den Berg wurde bereits ein ganzes Konzept entwickelt.

ILEK-Projekt Touristische Nutzung der Mulde - Eine Allianz am Fluss fürs Radeln und Wasserwandern

 

Partner im Rahmen der ILE-Richtlinie 2007 zwischen den LAG Dübener Heide (Sachsen-Anhalt) und Dübener Heide (Sachsen), Leipziger Muldenland, Land des Roten Porphyr, Sachsenkreuz+, Schönburger Land, Klosterbezirk Altzella (betr. nur Mulderadweg) sowie dem Naturpark Muldenland e.V. (Koordinierung)

 

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Termine
Koordinierungskreissitzung
07.03.2012 Grimma OT Mutzschen
6. Wirtschaftstag der Lankreise Leipzig und Altenburger Land
22.03.2012 Meuselwitz (Altenburger Land)