Regionalmanagement
Nicolaiplatz 5,
04668 Grimma
Ein positives Zwischenfazit für die Förderung der ländlichen Entwicklung in 2011 zogen jetzt das Regionalmanagement und die Mitglieder des Koordinierungskreises der LEADER-Region Leipziger Muldenland. Denn exakt 141 Anträge mit einem Gesamtzuschuss von rund 9 Mio. Euro konnten für das Jahr 2011 bis zum 30.09.2011 vom Amt für ländliche Entwicklung (Landkreis Leipzig) bewilligt werden. Damit konnte das für die LEADER-Region Leipziger Muldenland zur Verfügung stehende Budget für das Jahr 2011 aus Mitteln der EU und des Freistaates Sachsen vollständig mit Projekten untersetzt werden. Und diese Projekte sind äußerst vielseitig. Von der Förderung profitieren zum Beispiel zahlreiche Baumaßnahmen junger Familien, die leerstehende Gebäude auf dem Lande zum Wohnen nutzen wollen. Auch Spielplätze – wie die in Höfgen, Grethen oder Kühren -, Kirchen und Pfarrhäuser - wie die in Klein- bzw. Großbardau - oder kulturelle Einrichtungen - wie die Musikarche in Brandis - können mit den Zuschüssen realisiert werden. Selbst für die touristische Entwicklung der Region standen 2011 Fördermittel bereit. So sind ein Holzlehrpfad durch den Planitzwald oder eine Rasthütte in Hohburg realisiert worden. Im gewerblichen Bereich profitierten die kleinen- und mittleren Unternehmen von den Zuschüssen besonders bei der Betriebsausstattung und bei baulichen Vorhaben an den Betriebsstätten, wie z.B. bei einer Tischlerei oder bei einer Landbäckerei in Colditz. Zusätzlich wurden Mittel für Abrissvorhaben in Beiersdorf, Steinbach oder Großbothen und Straßenbaumaßnahmen, wie der Neu- oder Ausbau der Straßenbeleuchtung und Fußwege (z.B. in Glasten, Möseln oder Altenhain) bewilligt. Bevor es jedoch zur Beantragung der Fördermittel kommen konnte, benötigte jedes der Projekte zunächst das positive Votum des Koordinierungskreises. Das beschlussfassende Gremium aus kommunalen Vertretern und Repräsentanten der Wirtschaft und sozialer sowie kultureller Einrichtungen der Region setzt dabei die Prioritäten anhand des regionalen Entwicklungskonzeptes. Dieses Konzept (ILEK), in dem aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens Projektideen zur Entwicklung der Region eingeflossen sind, ist die Grundlage der Bereitstellung der Fördermittel. Bis 2013 wird nun daran gearbeitet, die zahlreichen Anträge auf die nur noch sehr knappen Fördermittel in der Region zu priorisieren.
Kontakt:
Regionalmanagement Leipziger Muldenland
Tel. 03437/707071
www.leipzigermuldenland.de.